Hüftgelenk

Die Abnutzung des Hüftgelenkes (Arthrose) entwickelt sich meist unbemerkt über Jahre hinweg bis der Patient plötzlich feststellt, daß er wegen Schmerzen nicht mehr so weit laufen kann, daß Treppensteigen und Gehen im unebenen Gelände immer schwieriger werden und sogar nachts Schmerzen auftreten.

Jetzt wird es Zeit, einen Arzt aufzusuchen. Das wird in der Regel zunächst der Hausarzt sein, der Sie vielleicht zum Röntgen schickt und leichte Formen mit Medikamenten behandelt.

Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, helfen Medikamente nicht mehr oder legen sie sich schon auf den Magen wird es nun Zeit, über eine Operation nachzudenken.

Die Hüftendoprothese ist von allen künstlichen Gelenken am erfolgreichsten: Rasche Schmerzfreiheit oder zumindest Linderung, längste Haltbarkeit und nach ca. 6 Monaten kann (mit Ausnahme Extremsport) praktisch wieder alles gemacht werden.

Ich verwende ausschließlich Titanprothesen aus der Schweiz, so daß keine Allergien auftreten können.

Die am häufigsten gewählte Gleitpaarung mit Keramikkopf und Kunststoffpfanne hat sich auch in neueren Studien als Goldstandard erwiesen.

Bereits seit 1987 mit dem Einsatz von künstlichen Hüftgelenken befaßt, habe ich bei inzwischen ca. 2500 Operationen noch keine einzige durch eine Frühinfektion verloren!

Ich berate Sie gern zu Ihrem konkreten Krankheitsbild und auch zu solchen von mir nicht angewendeten „Modetrends“ wie Oberflächenersatz (fast vollständig wieder verlassen) oder dem sogenannten „minimalinvasiven“ Vorgehen, bei dem man sich einen ca. 5 cm kürzeren Hautschnitt mit möglicherweise schweren Nachteilen erkauft.