Schulter

Eine der häufigsten Erkrankungen des Schultergelenkes ohne Unfall ist das Impingement-Syndrom (Engpaß-syndrom).
Die Sehnen der Schulter (Rotatorenmanschette) werden im Alter dünner und weniger widerstandsfähig. Der Oberarmkopf (Kugel) schiebt sich höher und der Bewegungsspielraum für das Gelenk unter dem Schulterdach wird enger. Das geschieht meist unbemerkt, ein Schleimbeutel sorgt noch für ausreichende Gleitfähigkeit.

Wird dieser Schleimbeutel aber zunehmend gereizt, vielleicht noch durch Knochenzacken (Osteophyten), so entsteht eine chronische Entzündung

Er verklebt zunehmend und verhindert dadurch die Schulterbewegung. Im Extremfall entsteht eine Schultersteife (Frozen shoulder). Oft geht das alles noch mit Kalkeinlagerungen einher.
Liegen zusätzlich noch Sehnenrisse vor, so verschlechtert das die Situation erheblich.
Muß in jedem Fall operiert werden?

   
Gerissene Bizepssehne, männl. Patient,
64 Jahre
Riß in der Schultermanschette, männl. Patient,
76 Jahre


Natürlich nicht! In der Regel kann man auch einen konservativen Versuch unternehmen, zumindest wenn kein Riß vorliegt. Solche Behandlungen der Schultersteife dauern oft 18-24 Monate, der Erfolg ist fraglich.

Durch die moderne Schulterchirurgie muß kein Patient mehr solch ein langes Leiden ertragen, wenn eine OP nicht durch andere Erkrankungen unmöglich ist. Es ist immer eine individuelle Entscheidung.

Liegt kein Sehnenriß vor, so sind nicht selten die Schmerzen innerhalb weniger Tage abgeklungen und die Bewegung ist frei.

Meine Empfehlung: Suchen Sie sich einen erfahrenen Operateur dem Sie vertrauen, besprechen Sie mit ihm Ihren konkreten Fall und vertrauen Sie seinem Rat.

Gerne übernehme ich diese Aufgabe und erläutere Ihnen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten auf der Basis meiner Erfahrung mit mehr als 2000 Schulteroperationen genauer.